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Auf dieser Seite finden Sie Links und Hinweise
zu aktuellen Veranstaltungen der Galerie Dikmayer. Stand
04.11.2011

LINKS:
Wiener Schule:
Video YouTube
Die Wiener Schule des Phantastischen Realismus ist in Berlin ,
zum ersten Mal in Deutschland und Berlin
Preview &
Verkaufsausstellung
vom 28.10. bis
31.12.2011
präsentiert von der
Galerie Dikmayer Berlin
Anwesend sind
einige Künstler der Wiener Schule
und Erich Peischl, Geschäftsführer des
Phantastenmuseums
Wien und Österreichischen Kulturvereins.
Standort:
Fischerinsel-Passage,
Galerieladen Dikmayer,
Gertraudenstrasse 19, 10178
Berlin-Mitte
Nahe Novotel Berlin-Mitte
Zu sehen sind
Originale, Zeichnungen, Plastiken, Giglee-Drucke und Drucke von
Ernst Fuchs
Malwerkstätte Ernst
Fuchs und Rainer Stern
Arik Brauer
The Next
Generation:
A. Andalon, Michael
Fuchs, Leo Plaw, Wessi Benderliev-Karlhofer, Fritz Janschka, Jolanda
Richter, Reinhard Schmid, E.O. Urbach, DeEs Schwertberger Hanno Karlhuber,
Benedetto Fellin, Reinhard Schmid, Christian Flora, Peter Gric,
Otto Rapp, Pari Ravan, Amanda Sage, Rita Stern, Editha Taferner, Eduard
Diem,
Peter Proksch u.a.
Öffnungszeiten:
Montag und Mittwoch 15 bis 20 Uhr
Sonnabend und
Sonntag 11 bis 17 Uhr
und nach
Vereinbarung
Ausstellungsstandort
Fischerinsel-Passage
Gertraudenstrasse 19, 1078 Berlin-Mitte
Verkehrsanbindung
U-Bahnhof Märkisches Museum
Tiefgarage in der Fischerinsel-Passage ausreichend vorhanden, Einfahrt
Fischerinsel.
Weitere Informationen unter:
www.lexikon-surreal.com
www.palais-palffy.at
www.phantastenmuseum.at
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Werkausstellung Eliza M. Schmid, Santa Fe, USA
Einladung
zur
Werkausstellung
Eliza M. Schmid 2010
Santa Fe,
USA „TRÄUME
UND REALITÄTEN“
contemporary art
Galerie
Dikmayer Berlin
Fischerinsel-Passage Berlin-Mitte
03. Juli bis 31.Juli 2010
Vernissage: 03. Juli 2010, 16 Uhr
Die Einladung
als PDF-Datei
Zum Katalog, Web-Version 2,6 MB PDF

Hintergrund vor dem Vordergrund, die Kunst von Eliza Schmid
Die
mitgebrachten Bilder fliegen aus dem Gepäck und fordern sofort ihren Platz in
der Dikmayer Galerie ein. In diesem Panoptikum an der Grenze von Döblins
Berlin Alexanderplatz öffnen sich die bildlichen Assoziationen des
Phantasmas von Eliza Schmid. Sie müssen sich behaupten vor der Leere des breiten
Berliner Boulevards. Wo die Erinnerungen an eine verblasste Wiener Belle-Epoque
auf die Pueblo-Siedlungen Santa Fes treffen, öffnet sich ein ornamentverziertes
Tor (Name des Kunstwerks). Weiße Blumen (die Hollyhock) blühen in der
Wüste New Mexikos, ohne den Schlafwandelnden zu verletzen. Im Orient Gustav
Klimts schreit eine Katze, die gerade von Armen ihres Hohepriesters sprang
(„Gustav Klimts Katze“). In der Kunst Eliza Schmids verwandelt sich der Zwang
zum Ornament in Schrift, die sich nicht lesen lässt („Magic Lettres“). Die
Linien, die Wellen sind Zeichen ohne Sprache (Name des Kunstwerks). Unmittelbar
ist die Freude an der Stadtschaft orthodoxer Kirchen (Name des Kunstwerkes):
Häuser schweigender Ikonen, fernab doch nahe den Zwiebeltürmen der prächtigen
Villen Wiens.
Nur ungern gibt
Eliza Schmid den Einfluss der Psychoanalyse auf ihre Arbeit zu: Diese Theorie
der psychischen Mechanismen – diese Seelentheorie – die ihren Staub zu neuen
Formen verwandelt. Die unter Halluzinationen von Schlangen, Schädeln und
Skeletten leidende Anna O. (Bertha Pappenheim), berühmt als die erste Patientin
der Psychoanalyse, wehrte sich mit Kissen gegen Menschen in ihrem Zimmer. Ein
kissenartiges Bild mit gerundetem Rahmen, - („Secrets of Alchemie“), - zeigt den
alchemistischen Doppelkopf eines Mann-Frau-Wesens, das den Widerspruch seiner
Zweiteilung geduldig erträgt. Bedarf es des Zaubers, damit das Wort zur Wahrheit
wird? Verbirgt die Kunst ihre Kraft, Heilung zu bringen? Eliza Schmids Vater war
Apotheker, Gebieter über Substanzen, die ihr Geheimnis in gläsernen Behältnissen
bewahren. Heute mischt sie die Farben, schöpft Formen und webt einen Teppich, in
dem sich die Symbole einer hermetischen Wissenschaft mit der katholischen
Kindheit einer Welt von Gestern und der gleißenden Sonne New Mexicos
berühren.
Der
Hintergrund, der zum Vordergrund wird, ist der Inbegriff der
psychotherapeutischen Integration. Das Nicht-Geteilte wirkt zusammen. Was
außerhalb des Integrierten existiert – hinter den weißen Linien des
Aztekengesichts (Name des Kunstwerks) oder in den strahlenden Arabesken („Our
Daily Threats“) – überschreitet die Grenze zur Phantasie: Ein Monster entsteht,
wo es allein über das vielfältige Symbolsystem verfügt. Die Unlesbarkeit zeigt
spitze Zähne. Doch sieht dieses Wesen nicht in uns die Ungeheuer?
Wo
unterschiedliche Schichten der Wahrnehmung und des Unbewussten ineinander
fließen, wo Öl über Acryl und Graphit („Danger“) liegt, dort öffnet sich eine
tiefschwarze Passage. Sie glänzt wie das Gold Klimts. Als ob sie die Wunde
Christi wäre.
Oliver Charles Mechcatie &
Martin Muschick
Standort:
Galerie Dikmayer
Berlin
Fischerinsel-Passage
Gertraudenstrasse 19,
10178 Berlin
Galerie Dikmayer Berlin
Förder & Freundeskreis
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